Wie die junge Informatik und die altehrwürdige Mathematik zusammenwachsen

Strahlende Gesichter zum Ende des Heidelberg Laureate Forum – der Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe HLF war ein voller Erfolg. Dass der Austausch zwischen beiden Disziplinen und über 50 Ländergrenzen hinweg so unkompliziert und fruchtbar verlief, lässt auch die Veranstalter optimistisch in die Zukunft schauen: Die Heidelberg Laureate Forum Foundation, die von der Klaus Tschira Stiftung gegründet wurde, wird das Forum jährlich in Heidelberg veranstalten, jeweils im September.

„Man konnte spüren, wie das noch relativ junge Feld der Informatik auf die altehrwürdige Mathematik einwirkt und auch, wie stark die Mathematik in der Informatik benötigt wird“, sagen Klaus Tschira und Andreas Reuter, Initiatoren des HLF. Die HLF-Foundation hatte 200 Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit gegeben auf fast die Hälfte aller lebenden Preisträger der höchsten Auszeichnungen in Mathematik und Informatik zu treffen. „Es ist ein unglaubliches Erlebnis gewesen meine großen Vorbilder alle vereint an einem Ort zu sehen und sich mit ihnen zu unterhalten“, resümierte eine junge Teilnehmerin. Auch ihre Vorbilder sind vom HLF angetan. Sie nahmen sich alle Zeit – vom jüngsten Laureaten, Cédric Villani (39) bis hin zum ältesten Preisträger, Charles William Bachman (88). Ihr Tenor: „A spectacular success“ („ein unglaublicher Erfolg“). In Kaffeepausen (schon nach fünf Tagen verbuchten die Kaffeemaschinen den Rekord von 3900 Tassen Kaffee), beim Oktoberfest oder einer Neckartour wurden Freundschaften und Netzwerke generationsübergreifend geknüpft.