Heidelberger Studentengraffitis in Amerika ausgestellt

In wenigen Wochen ist es wieder soweit: Die Stiftung Heidelberg Laureate Forum Foundation, jüngste Initiative der Klaus Tschira Stiftung, wird Ende September zum zweiten Mal Tür und Tor öffnen, um erneut viele der weltbesten Mathematiker und Informatiker nach Heidelberg zu holen. Hier sollen sie von den Sternstunden ihrer wissenschaftlichen Karriere berichten und Einblick in ihre Forschungsleistung gewähren. Doch nicht nur diese Forschergeschichten sind hochinteressant. Es sind die Gäste selbst und deren außergewöhnliches Kreativpotential, was das Heidelberg Laureate Forum (HLF) als Veranstaltung so besonders macht.

Emily Corbató ist Pianistin und Fotografin. Die Amerikanerin sprüht vor Energie, die Augen sind wachsam. Dass sie Anfang 70 ist, merkt man ihr kaum an. Gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Informatiker und A.M. Turing Preisträger Fernando Corbató, war sie im vergangenen September anlässlich des 1. Heidelberg Laureate Forum nach Heidelberg gereist. Während ihr Mann mit den anderen Laureaten des 1. HLF 200 Nachwuchswissenschaftlern aus aller Welt „Nachhilfe“ in Sachen Karriereplanung gab, tauchte Emily Corbató in das bunte Treiben der spätsommerlichen Stadt ein und fotografierte. Ihre Bilder sind derzeit in mehreren US-amerikanischen Galerien ausgestellt und illustrieren ein Stück des historischen Studentenlebens in Heidelberg. Die Fotos entstanden im Studentenkarzer.

Die bunten Graffitis des ehemaligen Studentengefängnisses hatten es dem Künstlerherz der Fotografin vor allem angetan: So zum Beispiel Dantes Zitat aus der Göttlichen Komödie “Lasciate ogni speranza, voi ch’entrate!”, mit dem sich ein ehemaliger Insasse auf einer der Karzermauern verewigte. Es entstand eine Fotoserie voller Momente längst vergangener Studententage, die eine nachdenkliche Facette des Studentenkarzers illustrieren.

Die Fotos wurden kürzlich im „Salon 21“ der Nave Gallery, Somerville, Massachusetts, USA,  und im Programm der Newburyport Art Association (Newburyport, Massachusetts) gezeigt. Im Juni sind die Fotos in der Ausstellung „The Power of Place“ des Roxbury Community College in Boston, zu sehen.

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