Ausstellung Matheliebe

Bild Matheliebe

Kann man Mathe lieben? Auf jeden Fall, wenn man sich dem Thema so unbefangen und spielerisch nähert wie die Ausstellung „Matheliebe“. Hier gibt es keine Formeln, vielmehr entdecken die Besucher interaktiv die spannende Welt der Mathematik. Mit Animationen, Stationen zum Ausprobieren sowie mit Modellen und geometrischen Objekten zum Anfassen. Anhand vieler Beispiele aus dem Alltag tauchen die Besucher ein in die faszinierende Welt der Zahlen – und erschließen sich Antworten auf Grundsatz- und Alltagsfragen.

Für den Initiator und Ausstellungsmacher von „Matheliebe“, den ehemaligen Mathematiklehrer Georg Schierscher war klar: mit den üblichen Lehrmethoden kann er kein Feuer für die Mathematik bei den Schülern entfachen. „Da die Sinne Nahrung für das Denken sind“, sollte seine Mathematik anschaulich, ästhetisch und alltagstauglich sein. Mit diesen Zielen entstand eine Ausstellung, die sich in acht Themenbereiche gliedert:

– Bei „Wachstum und Form“ geht es um die Frage, was die Grenzen des Wachstums von Lebewesen auf der Erde sind und welche Ursachen und Gesetzmäßigkeiten diese Grenzen haben.
– Im Bereich „Filigran, Fraktal, Dynamisch“ wird gezeigt, wie sich das Erscheinungsbild von Bergen, Blumenkohl oder Blutgefäßen selbst bis ins kleinste Detail ähnlich ist. Außerdem werden wir hier mit dem Laplace-Dämon, der Drachenkurve sowie anderen „paradoxen Monstergebilden“ bekanntgemacht.
– Wir können „Ingenieuren auf der Spur“ sein bzw. dahinterkommen wie Ingenieure unser Leben leichter rechnen. Wie bohrt man fast quadratische Löcher? Wie misst man Neigungen? Worauf müssen Straßenbauer beim Bau von Kurven achten?
– In der „Goldgrube“ entdecken wir jene Formeln, die die Welt veränderten
– während uns „und nochmals Archimedes“ über die Eigenschaften von Kugel und Kreis informiert.
– Der Fußball ist einer von vielen „Typen mit Ecken und Kanten“ und nicht rund.
– Im Kapitel „Spieglein, Spieglein an der Wand“, erfahren wir, welches Merkmal nicht nur die Mathematik am schönsten macht.
– Schließlich dürfen wir uns im Zeitraffer durch 3.000 Jahre Mathematikgeschichte bewegen und über noch mehr Erkenntnisse staunen.

Die Ausstellung „Matheliebe“ will jeden ansprechen und einladen, sich unbefangen der Mathematik zu nähern.

Ausrichter ist die Stiftung Heidelberg Laureate Forum Foundation (HLFF). Im Jahr 2013 gründete die Klaus Tschira Stiftung, die Naturwissenschafen, Mathematik und Informatik fördert, die Stiftung Heidelberg Laureate Forum Foundation (HLFF). Die HLFF organisiert das Heidelberg Laureate Forum (HLF), ein Netzwerktreffen, das die Träger der renommiertesten Auszeichnungen in Mathematik und Informatik mit 200 herausragenden Nachwuchsforschern dieser Fachgebiete zusammenbringt. Das 6. HLF findet vom 23. bis 28. September 2018 in Heidelberg statt. Getragen wird die HLFF von der Klaus Tschira Stiftung.

Mit einer breiten Palette an Aktivitäten für interessierte Menschen jeden Alters zeigt die Stiftung, wie spannend und interessant Mathematik und Informatik sein können und welchen Stellenwert sie in unserer heutigen Welt haben.


Veranstaltungsort: MAINS (Mathematik-Informatik-Station)
Kurfürstenanlage 52
69115 Heidelberg
Telefon: +49 6221 533-382
Eröffnung: 26. Oktober 2017
17 Uhr
Datum: 27. Oktober 2017 bis 8. April 2018
geschlossen: 18. Dezember 2017 bis 3. Januar 2018
Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag und Feiertage, von 14 bis 19 Uhr
Eintritt: frei
Gruppenführungen: auf Anfrage
spezielle Führungen für Schulklassen
Veranstalter: Heidelberg Laureate Forum Foundation
Schloss-Wolfsbrunnenweg 33
69118 Heidelberg
Telefon: +49 6221 533-382
E-Mail: matheliebe@heidelberg-laureate-forum.org

 



Wegbeschreibung:


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